KLIMAWANDEL
Unser Handwerk ist eng mit der natürlichen Umwelt verbunden. Sie für künftige Generationen zu bewahren, bleibt ein zentrales Anliegen.
Heute wirkt sich der Klimawandel weltweit auf die Grundlagen aus, von denen unser Handwerk und unsere Wertschöpfungskette abhängen. Steigende Temperaturen, extreme Wetterereignisse und der zunehmende Druck auf die natürlichen Ressourcen verändern diesen Kontext grundlegend.
Über die Anpassung an den Klimawandel hinaus geht es uns darum, unseren Fußabdruck zu verstehen, ihn zu reduzieren und sich den Auswirkungen zu stellen, die sich nicht vermeiden lassen.
UNSEREN FUSSABDRUCK VERSTEHEN
Unsere Klimaauswirkungen erstrecken sich über unsere gesamte Wertschöpfungskette, von der Rohstoffgewinnung bis zum Einzelhandel, einschließlich der Kundendienstleistungen. Nach dem Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol) werden unsere Emissionen in drei Bereiche unterteilt (Scope 1*, Scope 2** und Scope 3***).
Dank strategischer Investitionen, die vor über 20 Jahren angestoßen wurden, sind unsere direkten Emissionen (Scope 1 und Scope 2) heute bereits eingegrenzt. 98 % unseres Fußabdrucks entfallen auf Scope-3-Emissionen. Diese stehen hauptsächlich im Zusammenhang mit vorgelagerten Tätigkeiten wie der Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen.
UNSEREN FUSSABDRUCK REDUZIEREN
Wir sind der Science Based Targets initiative (SBTi) beigetreten und richten unsere Klimaziele am Pariser Abkommen aus. Unsere 2025 validierten Dekarbonisierungsverpflichtungen für 2030 umfassen:
• eine absolute Reduktion der Scope-1- und Scope-2-Emissionen um 42 %;
• •eine absolute Reduktion der mobilitätsbezogenen Scope-3-Emissionen um 25 %;
• •die Verpflichtung, dass unsere Lieferanten bis 2030 über eigene wissenschaftsbasierte Ziele verfügen.
Bei Scope 1 und Scope 2 konzentrieren wir uns auf die Energieeffizienz an unseren Standorten, die Nutzung von 100 % erneuerbarem Strom und erneuerbarer Wärme sowie die schrittweise Elektrifizierung unserer Fahrzeugflotte.
Bei Scope 3 fokussieren wir uns auf unsere wesentlichen Emissionsquellen. Dazu gehören die Arbeitswege unserer Mitarbeitenden, Geschäftsreisen sowie der Dialog mit unseren Lieferanten. Die Einbindung unserer Lieferanten spielt eine zentrale Rolle, um Emissionen entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren.
* Direkte Emissionen aus Quellen, die sich in der Verfügungsgewalt oder unter der Kontrolle des Unternehmens befinden.
** Indirekte Emissionen aus eingekauftem Strom, Dampf, Wärme oder Kälte, die vom Unternehmen genutzt werden.
*** Emissionen, die aus Aktivitäten entlang der Wertschöpfungskette entstehen, die nicht direkt in der Verfügungsgewalt oder unter der Kontrolle des Unternehmens stehen, von ihm jedoch indirekt beeinflusst werden.
AUSGLEICHEN, WAS SICH NICHT VERMEIDEN LÄSST
Als Ergänzung zu unseren Reduktionsmaßnahmen unterstützen wir über die Audemars Piguet Foundation for Trees Initiativen, die zur Erhaltung und Wiederherstellung natürlicher Ökosysteme beitragen. Sie wurde 1992 gegründet und widmet sich weltweit dem Schutz und der Wiederherstellung von Wäldern sowie der Sensibilisierung für Umweltfragen.
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Mit Blick auf die Zukunft werden wir weiterhin sicherstellen, dass unsere gemeinsamen Fähigkeiten, unser Erbe, unsere Werte und Ziele langfristig bewahrt werden und dabei gleichzeitig unsere Gemeinschaften auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft unterstützen.