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ARBEITNEHMENDE IN DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE

Unsere Zeitmesser tragen die Spuren vieler Hände. Sie spiegeln nicht nur die Arbeit wider, die in unseren Manufakturen geleistet wird, sondern auch jene von Kunsthandwerkern, Technikern und Spezialisten in unserem erweiterten Netzwerk – in der Schweiz und darüber hinaus. Dieses Ökosystem reicht bis in die vorgelagerten Stufen der Lieferkette, wo die Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen mit sozialen Risiken verbunden sein kann. So können etwa Gewinnung und Schliff von Edelsteinen in Umgebungen stattfinden, in denen der Arbeitsschutz schwächer ausgeprägt ist, insbesondere in Konflikt- und Hochrisikogebieten (Conflict-Affected and High-Risk Areas, CAHRAs). Dieser Kontext prägt die Standards, die wir entlang unserer Wertschöpfungskette anwenden.

Die Wahrung der Würde, Sicherheit und Rechte von Arbeitnehmenden entlang unserer Wertschöpfungskette bleibt für uns eine Priorität. Unser Fokus liegt darauf:

• Risiken durch strukturierte und kontinuierliche Bewertungen transparent zu identifizieren;

• die Sichtbarkeit entlang unserer Lieferkette durch verbesserte Rückverfolgbarkeit und Austausch zu stärken;

• gemeinsam mit Partnern daran zu arbeiten, die Bedingungen in vorgelagerten Kontexten zu verbessern.

Um unser Verständnis der Arbeitsbedingungen in wichtigen Lieferketten für Materialien zu vertiefen, haben wir unsere Präsenz in den vorgelagerten Regionen ausgebaut. Neben dem regelmäßigen Dialog mit Lieferanten führen wir gezielte Besuche vor Ort durch, um die lokalen Praktiken zu beobachten. Weitere Details finden Sie im Nachhaltigkeitsbericht 2025.

Lieferanten spielen in diesem Ansatz eine Schlüsselrolle, da sie Expertise und Einblicke vor Ort einbringen. Dieses verstärkte Engagement baut auf der Arbeit auf, die wir bereits in unserem Beschaffungsnetzwerk geleistet haben. Alle Diamantenlieferanten sind zertifiziert und werden regelmäßig geprüft, und die gesamte Lieferkette für Farbedelsteine wurde durch unabhängige Dritte bewertet, um Bedingungen zu überprüfen und potenzielle Risiken zu identifizieren. Werden Standards nicht erfüllt, werden Korrekturmaßnahmen umgesetzt.

Dieser Ansatz unterstützt fundierte Beschaffungsentscheidungen und stärkt die Transparenz entlang der Wertschöpfungskette.

Savoir-faire shoot of an Établisseurs watch.

GEMEINSCHAFTEN IN UNSEREM ÖKOSYSTEM

Über die Arbeitnehmenden entlang unserer Wertschöpfungskette hinaus berücksichtigen wir auch weitere, von unseren Aktivitäten betroffene  Gemeinwesen.

Unser gesellschaftliches Engagement erstreckt sich auf drei Kontexte: Gemeinwesen im Bereich Beschaffung, kommunale Einrichtungen in der Schweiz sowie globale soziale Organisationen, die durch die Audemars Piguet-Stiftungen unterstützt werden. Jeder dieser Kontexte erfordert einen eigenen Ansatz.

In den Beschaffungsregionen arbeiten wir mit Organisationen zusammen, die über eine etablierte lokale Präsenz und die entsprechende Expertise verfügen – insbesondere dort, wo ein direkter Austausch nur begrenzt möglich ist.

Lokales Engagement bleibt zentral. Unsere Wurzeln im Vallée de Joux spiegeln sich in langfristigen Beziehungen, Freiwilligeninitiativen und Partnerschaften mit lokalen Organisationen wider.

Unser Engagement für Nachhaltigkeit reicht über unsere Geschäftstätigkeit hinaus. Auf globaler Ebene unterstützen die Audemars Piguet-Stiftungen ökologische, bildungsbezogene und soziale Initiativen. Die 1992 gegründete Foundation for Trees konzentriert sich auf den Erhalt von Ökosystemen. 2023 erweiterte die Foundation for Common Good diesen Wirkungsbereich um die Themen Bildung und soziale Gerechtigkeit. Beide Stiftungen werden vollständig durch 2 % unseres Umsatzes finanziert und agieren als eigenständige juristische Personen.

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Mit Blick auf die Zukunft werden wir weiterhin sicherstellen, dass unsere gemeinsamen Fähigkeiten, unser Erbe, unsere Werte und Ziele langfristig bewahrt werden und dabei gleichzeitig unsere Gemeinschaften auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft unterstützen.

Landschaft im Vallée de Joux