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ROBIN MEIER,
SYNCHRONICITY

Robin Meier hat mit Gastkurator Marc-Olivier Walher an Synchronicity gearbeitet, der ersten Auftragsarbeit der Audemars Piguet Art Commission, die erstmals während der Art Basel 2015 im Volkshaus Basel zu sehen war. Basierend auf Vorstellungen von Gleichzeitigkeit und spontaner Musterentstehung in der Natur erforscht Meiers immersive Installation die mathematischen Regeln der Selbstorganisation bei Glühwürmchen, Computern, Grillen, Klängen und elektromagnetischen Pendeln. Im Inneren der komplizierten Installation werden die natürlichen und die technischen Elemente in einem koordinierten visuellen und akustischen Takt zum Leben erweckt und veranschaulichen, wie scheinbar nicht verbundene lebende Organismen und technische Objekte miteinander harmonieren können. 

 

 

Meier hat mit dem Künstler André Gwerder, der Stiftung Papiliorama und einer ausgewählten Gruppe hochspezialisierter wissenschaftlicher Mitarbeiter aus den Bereichen Gentechnik, Informatik, Glühwürmchenzucht, Grillengesang, Bioakustik und Kognitionswissenschaft zusammengearbeitet, die ihn bei diesem Kunstwerk unterstützt haben.

Synchronicity ist eine Untersuchung darüber, wie die natürliche Welt mechanisierte oder Künstliche Intelligenz nachahmen kann.

ROBIN MEIER

ROBIN MEIER

Der in Paris lebende schweizerische Multimedia-Künstler und Komponist Robin Meier (geb. 1980) interessiert sich für die Entstehung von natürlicher und künstlicher Intelligenz und die Rolle des Menschen in einer Welt der Maschinen. Meier schafft großformatige Kunstwerke, die sich diesen Themen durch musikalische Kompositionen und technologiebetriebenen Installationen nähern. 

Nach einer 13-jährigen Ausbildung in Geige, Klavier und Musiktheorie erwarb er einen Abschluss in elektroakustischer Komposition am Conservatoire à Rayonnement Régional in Nizza und einen in kognitiver Philosophie an der École des hautes études en sciences sociales (EHESS) in Paris. Seine Arbeiten wurden weltweit ausgestellt: Palais de Tokyo und Musée d‘Art Moderne (Paris); 11. Shanghai Biennale; Arsenal Contemporary (New York); MSU Broad Art Museum (East Lansing, Michigan). Robin Meier ist langjähriger Mitarbeiter am IRCAM im Pariser Centre Pompidou und Fellow am Istituto Svizzero di Roma.