Die Künstlerin hat sich an den neuesten wissenschaftlichen Daten und Mondbeobachtungen inspiriert, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen. Sie überlagert historische Darstellungen mit modernsten wissenschaftlichen Bildwiedergaben, baut Roboter, die die Daten neu interpretieren und schärft das Bewusstsein für die Werkzeuge, mit denen wir die sichtbare und die unsichtbare Welt darstellen.
Hui hinterfragt die vielen unterschiedlichen Arten der Wiedergabe des Mondes und verwischt die Grenzen zwischen Wissenschaft und Poesie, so dass unsere weltweiten kulturellen Verbindungen zum einzigen natürlichen Trabanten der Erde in einem neuen Licht erscheinen.
Durch ihren erkenntnistheoretischen Ansatz fängt die Künstlerin die Melancholie ein, die mit der wissenschaftlichen Tatsache einhergeht, dass der Mond sich langsam von der Erde entfernt.